Salinas de Maras

3.02.2018
Nachdem wir in den letzten Tagen einiges in Cusco organisieren konnten, wird es mal wieder Zeit über etwas spannenderes zu schreiben… Hier also unser Beitrag zu den

Salinas de Maras

Heute starten wir früh in den Tag und machen uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Passenderweise liegt diese direkt nebenan – dachten wir. Die Busse hier fahren zwar nach Urubamba, in welche Richtung wir auch wollen, allerdings über eine andere Straße und wir wollen am Abzweig nach Maras raus. Wir finden allerdings viele hilfsbereite Leute die uns den Weg zur richtigen Haltestelle erklären und nach 7 maligem nachfragen finden wir den richtigen Bus am anderen Ende von Cusco. Ab hier klappt alles super, wir erreichen den Abzweig nach Maras ca 1 1/2 Stunden später. Hier steht bereits ein Collectivo bereit welches uns für 25 Cent zum Ausgangspunkt unserer Wanderung bringt. Außer uns sind nur Marktfrauen an Bord, die weiter nach Maras fahren.

Auf der Wanderung zu den Salinas de Maras begegnen wir vielen Bauern – hauptsächlich Frauen und Kinder mit Schafen, Eseln, Kühen und Spitzhacken. Zwei Männer pflügen ein Feld mithilfe von 2 Ochsen, richtig oldschool 😉 Rund um uns herum sind leuchtend grüne Berge, weiter weg auch weiße Bergspitzen. Ansonsten ist es super ruhig und entspannt. Unsere erste Wander-Probe in Cusco für unsere geplante 5-tägige Wanderung nächste Woche.

Nach einer Weile sehen wir dann in der Ferne auch die ersten Touristenbusse einen Berg herunterfahren. Das ist unser Ziel. Bei den Salinas de Mara handelt es sich um Salzbecken welche von den Inkas gebaut wurden und immernoch genutzt werden. Gespeist werden die flachen Steinbecken aus einem salzhaltigen, warmen Bach direkt aus dem Berg. Sie lassen sich alle einzeln verschließen, sodass das stille Wasser verdampft und das Salz übrig bleibt. Die Inkas wurden durch dieses „weiße Gold der Anden“ wohl mächtig reich, heutzutage dürfte sich die Produktion kaum noch lohnen. 3000 Becken, welche nur durch Handarbeit bearbeitet werden können sind jedoch wahnsinnig spannend anzuschauen. Wir bestaunen das ganze eine Weile, regen uns etwas über andere Leute auf, die für Fotos in die frisch getrockneten Salzbecken stapfen anstatt auf den Wegen zu bleiben und machen uns dann auf in Richtung Urubamba.

Hierbei laufen wir noch ein ganzes Stück an dem riesigen Salinen-Gelände entlang und anschließend durch das sogenannte heilige Tal, immer dem Fluss entlang. Hier stehen recht hübsche Häuser herum und überall wimmelt es von Hühnern, Gänsen, Truthähnen und Hunden.

In Urubamba angekommen werden wir auch direkt in einen Bus zurück nach Cusco gewunken. Nach 1,5 Stunden sind wir wieder in Cusco angekommen, gehen einkaufen , begegnen einer weitere Prozession und ruhen uns anschließend aus. Morgen geht es sehr früh (3 Uhr) zum Rainbow-Mountain. Dabei handelt es sich um eine Gebirgskette die durch ihre Farbenvielfalt seit 2016 Tausende Touristen anlockt. Wir sind gespannt!

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