Nicaragua

Das dritte Ziel: Nicaragua!

Folgende Orte haben wir besucht:

Obwohl wir echt nur kurz in Nicaragua waren, hat uns das Land total begeistert. Es wirkte trotz des merkbar größer werdenden Tourismus noch sehr authentisch und die Natur ist einfach atemberaubend. Wir haben viele Reisende getroffen, die ursprünglich nach Costa Rica wollten, sich dann aber doch für das günstigere und weniger amerikanisierte Nicaragua entschieden haben. So verändert sich auch direkt alles, wenn man die Grenze übertritt. Die Nicaraguaner versuchen einem direkt an jeder Ecke alles Mögliche anzudrehen. Verhungern wird man hier auf jeden Fall nie. Im Gegensatz zu Costa Rica fahren hier noch die Chicken-Busse (alte amerikanische Schulbusse). Sobald diese anhalten, steigen nicht nur neue Fahrgäste sondern auch zahlreiche Verkäufer ein, welche solange schreiend durch den Bus stürmen, bis dieser sich wieder in Bewegung setzt. Verkauft werden zahlreiche Snacks, Getränke, Spielzeuge oder auch Putzbürsten oder was auch immer die Verkäufer gerade so finden 😉 Super witzig so eine Busfahrt!

Das Reisen mit den Chicken Bussen ist hier sehr einfach und günstig. Alle Leute sind sehr freundlich und geben einem jegliche Auskünfte die man so braucht. Es kommt allerdings auch schonmal vor, dass die Busse Kuhherden oder andere Tiere erstmal von der Straße hupen müssen. Tiere laufen hier nämlich an jeder Ecke rum und man hört die Hähne die ganze Nacht. Oftmals auch Schweine und andere Tiere, da die meisten Häuser direkt im Hinterhof einige eigene Tiere halten.

Besonders begeistert waren wir von der Insel Ometepe im Nicaragua See. Die Insel mit ihren zahlreichen Vulkanen bietet eine wunderschöne Natur und Entspannung pur. Einfach zum Seele baumeln lassen. Obwohl Nicaragua das Land der vielen Vulkane ist, haben wir ansonsten leider keine Vulkane erklettert, sondern haben uns auf der Weiterfahrt Richtung Norden die Stadt Granada unter die Lupe genommen. Auch hier hat es uns gut gefallen, zahlreiche Kirchen und verwinkelte Märkte tragen zum Stadtbild bei. Anschließend ging es für uns nach Somoto. Aufgrund des relativ neu entdeckten Canyons in der Nähe, wird diese Stadt langsam vom Tourismus entdeckt. Ansonsten konnten wir hier noch ein sehr authentisches Städtchen erleben und natürlich den Canyon. Beides ist wirklich sehenswert, wenn man allerdings nicht eh weiter nach Honduras will allerdings auch eine ganz schön lange Fahrerei 😉